Saalfeld i. Opr.
ehemal. Hauptstadt des Oberlandes
Saalfeld, durch den Weinsdorfer Kanal mit dem Geserich-See verbunden, wurde bereits im 13. Jahrhundert gegründet. Der Ort erhielt 1305 das Stadtrecht vom Deutschen Orden verliehen. 1780 hatte die ehemalige Hauptstadt des Oberlandes 1346 Ew., ohne die Garnison, die aus einer Esquadron Dragoner bestand.
Saalfeld war Ende des 18. Jahrhunderts zugleich Sitz der Kreis-Justiz-Kommission, einer geistlichen Inspektion über 51 Kirchen sowie einer Provinzialschule, die Markgraf George Friedrich 1587 gestiftet hat und die im Jahr 1750 wieder neu erbaut worden war.
Hier die statistischen Angaben zu Saalfeld vom Jahre 1905:

Ortsteile/Wohnstätten Bahnhof (49 Ew)
Birkenthal (22 Ew)
Ebenau (145 Ew)
Ewingthal (9 Ew)
Fuchsberg (14 Ew)
Lindenhof (26 Ew)
Amtsbezirk Saalfeld i. Opr.
Standesamt Saalfeld
ev. Kirche Saalfeld
kathol. Kirche Mohrungen
Einwohner
Stand 1905
2587 Einwohner in 526 Haushalten sowie 81 Ein-Personenhaushalten, davon 2436 evangelisch, 72 katholisch und 10 Mitglied einer anderen christl. Konfession sowie 69 Juden, insgesamt 2577 deutsch.
Bezeichnung durch die polnische Verwaltung nach 1945 Zalewo

Mehr Informationen über den Ort und seine Bewohner
einschließlich Ortsplan finden Sie in dem Buch

"Wir vom Geserich"


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